Quelle: Die Presse, 6. Mai 2026 („Unternehmen stecken im ‚KI-Nebel‘“).

1. Die Diagnose der Studie

  • Investitionen ohne Kompass: Viele Unternehmen starten KI-Projekte, können aber keinen belastbaren ROI nennen.
  • „Wir probieren KI“ statt „Wir steuern KI“: Opportunistische Piloten ohne KPIs oder Governance.
  • Folge: KI bleibt ein Hype-Label, keine messbare Transformation.

2. Wo KI heute eingesetzt wird

Einsatzfelder (Mehrfachnennungen möglich)

3. Reifegrad der Unternehmen

Reifegrad der KI-Nutzung

4. Ziele & Budgets (Detail)

4.1 Ziele

Ziel Anteil
Produktivität steigern 51 %
Kosten senken 24 %
Qualität verbessern 15 %
Bessere Entscheidungen 10 %

4.2 Investitionen

Jährliche KI-Budgets

5. Expertenstimmen (Auswahl)

  • Andreas Arbesser: „KI ist kein Selbstzweck – ohne Strategie bleibt es ein Experiment.“
  • Dietmar Dahmen: „Pilotprojekte ohne Follow-up verlaufen im Sand.“
  • Maria Zesch (T-Mobile): Erfolgsfaktor sind eigene KI-Units, die Use Cases zentral steuern und messen.

6. Was Unternehmen jetzt konkret tun müssen

  1. Zielkorridor definieren: Produktivität? Kosten? Umsatz? Jede Initiative muss sich messen lassen.
  2. Messbarkeit verankern: KPI-Frameworks, Vorher/Nachher-Analysen, regelmäßige Reviews.
  3. Governance & Ownership: Wer verantwortet Daten, Modelle, Rollout und Betrieb?
  4. Datenqualität aufräumen: Ohne saubere Datenbasis bleibt jede KI ein Flickwerk.
  5. Pilot → Rollout planen: Schon beim Start festlegen, wie ein Pilot skaliert oder abgeschaltet wird.

Fazit

Österreichische Unternehmen stehen mitten in der KI-Welle – aber viele laufen im Nebel. Wer jetzt nicht von „Wir probieren KI“ zu „Wir steuern KI“ wechselt, verbrennt Budget und Momentum. Die Studie ist ein Reminder: Strategy first, dann Model.